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Gotteswort

8. Dezember 2017


Freitag der 1. Adventswoche

Der Advent ist eine Zeit der Erwartung und des Ausblicks in die Zukunft. Wir erwarten das Kommen Gottes in unsere vergängliche Welt. Die Heilige Schrift verheisst Licht auf dem Weg zu diesem Ziel. Dieses Licht ist das Geschenk Gottes, der in unsere Welt kommen wird.

Kyrie

Christus. Du heiligst den Namen des Vaters. Herr, erbarme dich.
Du bist der Sohn Davids, Christus, erbarme dich.
Du schenkst das Licht des Glaubens. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Biete auf deine Macht, Herr, unser Gott, und komm. Eile uns zu Hilfe mit göttlicher Kraft, damit durch dein gnädiges Erbarmen bald das Heil kommt, das unsere Sünden noch aufhalten. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Jes 29,17–24

Friede und Glück für Israel

Nur noch kurze Zeit, dann verwandelt sich der Libanon in einen Garten und der Garten wird zu einem Wald.

An jenem Tag hören alle, die taub sind, sogar Worte, die nur geschrieben sind, und die Augen der Blinden sehen selbst im Dunkeln und Finstern. Die Erniedrigten freuen sich wieder über den Herrn und die Armen jubeln über den Heiligen Israels.

Denn der Unterdrücker ist nicht mehr da, der Schurke ist erledigt, ausgerottet sind alle, die Böses tun wollen, die andere als Verbrecher verleumden, die dem Richter, der am Tor sitzt, Fallen stellen und den Unschuldigen um sein Recht bringen mit haltlosen Gründen.

Darum – so spricht der Herr zum Haus Jakob, der Herr, der Abraham losgekauft hat: Nun braucht sich Jakob nicht mehr zu schämen, sein Gesicht muss nicht mehr erbleichen. Wenn das Volk sieht, was meine Hände in seiner Mitte vollbringen, wird es meinen Namen heilig halten. Es wird den Heiligen Jakobs als heilig verehren und erschrecken vor Israels Gott. Dann kommen die Verwirrten zur Einsicht und wer aufsässig war, lässt sich belehren.

Friede und Glück für den heiligen Rest Israels

Vor dem heutigen Abschnitt finden sich bei Jesaja Drohungen gegen äussere Feinde, die Jerusalem bedrücken, und gegen seine untreuen Priester und Propheten. Schon vorher spricht Jesaja über den „heiligen Rest“ des erwählten Volkes, der von Jahwe gerettet wird. Der heutige Text schildert diese Wende in poetischen Bildern: die Umwelt wandelt sich in einen Garten; das arme Volk, das mit offenen Sinnen Neues sehen und hören wird, darf sich im Herrn freuen; die Feinde kommen zu Fall. – Christen dürfen sich fragen, ob sie sich als „heiligen Rest“ verstehen und ob sie vertrauensvoll in die Zukunft blicken.

Antwortspalm

Psalm 27,1.4.13–14


R: Der Herr ist mein Licht und mein Heil.


Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn,
danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen
alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich aber bin gewiss, zu schauen
die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn und sei stark!
Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Seht, unser Herr kommt mit Macht; die Augen seiner Knechte schauen das Licht. Halleluja.

Evangelium

Mt 9,27–31

Blinde erhalten das Augenlicht.

Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!

Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr.

Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet.

Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in Acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.

Die neue Sicht des Glaubens

Jesus ist gekommen, um die Armen, hier vertreten durch die Blinden, im neuen Volk Gottes zu sammeln. Er schenkt ihnen neue Augen. Matthäus lässt alle Einzelheiten der Heilung weg und setzt den Akzent allein auf den Glauben an Jesu Person und Sendung. Jesus bringt die Wende zum Guten. Das ist Grund zur Danksagung. – Christen müssen sich fragen, welchen Faktoren sie die Wende zu einer besseren Zukunft zuschreiben.

Fürbitten

Christus, Sohn Davids:

  • Erbarme dich aller, die meinen, in Leben und Beruf keine Aussichten zu haben.
  • Stärke die Glaubensboten, die den Völkern das Licht der Wahrheit bringen.
  • Öffne unsere Augen für leibliche oder seelische Not an unserem Weg.
  • Führe uns und unsere Verstorbenen in das Land des Lichtes und des Friedens.

Herr Jesus Christus. Du bist das Licht der Welt. Dir sei Lobpreis und Dank in alle Ewigkeit.

Schlussgebet

Herr, unser Gott, im heiligen Mahl hast du uns mit deinem Geist erfüllt. Lehre uns durch die Teilnahme an diesem Geheimnis, die Welt im Licht deiner Weisheit zu sehen und das Unvergängliche mehr zu lieben als das Vergängliche. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.

 
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