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Gotteswort

11. Februar 2019


Montag der 5. Woche im Jahreskreis

Die erste Lesung spricht von der Schöpfung insgesamt, von ihrer Grösse und Schönheit, die sie Gott verdankt. In der Fortsetzung des Berichts wird dann vom Menschen als dem Protagonisten der Schöpfung gesprochen werden. Das heutige Evangelium zeigt, wie Jesus ohne Vorbehalt auf die Menschen zu geht und wie diese ihm entgegeneilen.

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes (g)

Welttag der Kranken

Heute ist Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, wohin seit 1858 unzählige Gläubige pilgern. Von der Frühzeit an haben die Christen gerne Maria, die Mutter Jesu, geehrt: Sei gegrüsst! Freue dich! Der Herr ist mit dir! Das Verhalten Marias, besonders bei Lukas geschildert, gilt als Beispiel. Sie ist Wegweiserin zu Christus. Früh beginnt man, sich Maria als Fürsprecherin bei ihrem Sohn zu empfehlen. Sie ist Vorbeterin der Christen.

Kyrie

Christus, du hast in Stadt und Dorf das Evangelium verkündet. Herr, erbarme dich.
Du bist auf die Menschen zugegangen, und sie eilten dir entgegen. Christus, erbarme dich.
Du hast die Kranken geheilt. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Gütiger Gott, du bist das Leben der Gläubigen, der Reichtum der Armen, die Freude der Auserwählten, wir sehnen uns nach deinen Verheissungen. Stärke unsere Hoffnung und schenke uns überreiche Erfüllung. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Gen 1,1–19

Die Erschaffung der Welt

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.

Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser. Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: zweiter Tag.

Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es. Das Trockene nannte Gott Land und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war. Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag.

Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen; sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es. Gott machte die beiden grossen Lichter, das grössere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne. Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag.

Anfang (Genesis) der Schöpfungsgeschichte

Der Schöpfungsbericht will nicht Naturgeschichte lehren (obwohl er früher so verstanden wurde und von „Fundamentalisten“ noch so verstanden wird). Als jüdische Theologen diesen Bericht in seine strukturierte, poetische Form brachten (fast ein Lied!), haben sie zwar antike Schöpfungsmythen benützt, aber diese im Licht des Wortes Gottes einer relecture unterzogen. Der Bericht hat mehrere Schichten. Zuerst wird Gott (alle Göttermythen sind ausgeschieden) als alleiniger Schöpfer des Universums hervorgehoben. Er ist in der Natur gegenwärtig wie in einem Tempel seiner Herrlichkeit. Die verschiedenen Bereiche der Schöpfung und die Ausrüstung der Räume weisen (dem damaligen Weltbild entsprechend) eine Ordnung auf, kein Chaos; der Schöpfer ist also ein guter Gott. Die zeitbedingte Form der Darstellung soll uns nicht abhalten, die Heilswahrheiten zu sehen, die der Text uns nahe bringen will.

Antwortspalm

Psalm 104,1–2a.5–6.10.12.24.35


R: Der Herr freut sich an seinen Werken.


Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, wie gross bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid.

Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet;
in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.
Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid,
die Wasser standen über den Bergen.

Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern,
sie eilen zwischen den Bergen dahin.
An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels,
aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.

Herr, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden
und es sollen keine Frevler mehr da sein.
Lobe den Herrn, meine Seele!

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Jesus verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Halleluja.

Evangelium

Mk 6,53–56

Krankenheilungen in Gennesaret

In jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an.

Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Strasse hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen.

Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Jesus als Heiland der Fremdstämmigen

Markus lässt erkennen, dass Jesus nicht im Stammland, sondern im Heidenland tätig wird. Er ist, nach Markus, nicht nur Messias für die lsraeliten, er ist Erlöser der Welt, was die vielen Heilungen zeigen, die sich in Gennesaret ereignen (auch wenn die Fremden nur „den Saum des Gewandes berühren“!). So ist auch die Sendung der Kirche zu verstehen.

Fürbitten

Christus, du bist der Heiland der Welt:

  • Hilf der Kirche, deine Frohbotschaft den Menschen nahe zu bringen.
  • Stärke in unserem Volk den Willen zur Bewahrung der Schöpfung.
  • Befreie die Kranken und Leidenden aus ihrer Not.
  • Mache uns bereit, Gott, den Schöpfer dankbar zu preisen.

Barmherziger Gott, deine Güte ist ohne Grenzen. Dir sei Dank und Ehre in Ewigkeit.

Schlussgebet

Barmherziger Gott, du hast uns teilhaben lassen an dem einen Brot und dem einen Kelch. Lass uns eins werden in Christus und Diener der Freude sein für die Welt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
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