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Gotteswort

12. Juli 2018


Donnerstag der 14. Woche im Jahreskreis

Prophetischen Drohreden im Alten oder Neuen Testament wirken hart. Die Texte des heutigen Tages machen deutlich, dass es Gottes Propheten und Jesus um die Verkündigung der Liebe und des Friedens Gottes geht. Diese neue Gotteswelt hat aber eine Kehrseite; vor dieser Gefahr werden wir gewarnt.

Kyrie

Christus, Du bist unser Frieden. Herr, erbarme dich.
Du bist der Heiland der Kranken Christus, erbarme dich.
Du sendest Boten der Frohbotschaft. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Gott und Vater aller Menschen. Du willst, dass wir in deinem Namen Frieden bringen, wo Zwietracht herrscht, Glauben wecken, wo Zweifel um sich greift, die Hoffnung beleben, wo Traurigkeit die Menschen lähmt. Hilf uns, dass wir deine Liebe bekannt machen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Hos 11,1–4.8ac–9

Gott liebt wie fürsorgliche Eltern

Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten. Je mehr ich sie rief, desto mehr liefen sie von mir weg. Sie opferten den Baalen und brachten den Götterbildern Rauchopfer dar.

Ich war es, der Efraim gehen lehrte, ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, dass ich sie heilen wollte. Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, mit den Ketten der Liebe. Ich war da für sie wie die (Eltern), die den Säugling an ihre Wangen heben. Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen.

Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben, Israel? Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf. Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Efraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte. Darum komme ich nicht in der Hitze des Zorns.

Gottes grosse Liebe

Hosea, der mit der pseudo–religiösen Praktiken des Volkes hart ins Gericht gegangen ist und ihm den Untergang angedroht hat, zeigt sich wie kaum ein anderer Prophet als ein Künder der Liebe und Barmherzigkeit Gottes. Wehmütig schildert er die väterliche Liebe Gottes, wie Gott sie einst dem noch jungen Israel schenkte. Das nun erwachsene Israel soll sich von seiner Sünde abkehren. Es wird – jetzt als erwachsenes Volk – einen Vater finden, der vergibt.

Antwortspalm

Psalm 80,21c.3b.15–16


R: Herr lass dein Angesicht leuchte,
so ist uns geholfen.


Du Hirte Israels, höre,
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf
und komm uns zu Hilfe!

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten,
den deine Rechte gepflanzt hat.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium Halleluja.

Evangelium

Mt 10,7–15

Anweisungen für die Mission

Jesus sagte zu den Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.

Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.

Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.

Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, dann geht weg und schüttelt den Staub von euren Füssen. Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Ankündigung einer neuen Gotteswelt

Jesus sendet seine Jünger zur Ankündigung des Gottesreiches. Eine heile Welt soll kommen: die Welt Gottes. Sie hat Züge, wie sie Jesaia angesagt hatte: Krankheiten heilen; Armen eine frohe Botschaft verkünden. Die Jünger sollen sich nicht Sorgen um Finanzen oder Proviant machen, sondern: Nichts wie los! Sofort Segen bringen! Sich nicht bezahlen lassen, sondern unabhängig sein. Der neue Lebensstil der Jünger wird selber eine Verkündigung sein. Die Weisungen betreffen die Haus– und die Stadtmission. Wenn die Missionare in ein Haus kommen: Sofort Frieden bringen. Unter Menschen guten Willens sollte es bleibender Friede sein. Eine Abweisung soll nicht vertuscht werden.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, unser Frieden. Wir bitten:

  • Für alle in der Seelsorge Wirkenden: Segne ihren Dienst am Evangelium des Friedens.
  • Für die Völker im Nahen Ostens: Lass Juden, Moslems und Christen zum Frieden finden.
  • Für körperlich und seelisch Kranke: Lass sie Zuwendung und Heilung erfahren.
  • Für unsere Gemeinschaft: Hilf uns, ein glaubwürdiges Zeugnis der Liebe Gottes zu geben.

Wir danken dir, Herr, für alles, was wir in deinem Namen vollbringen dürfen. Durch dich preisen wir den Vater im Heiligen Geist, jetzt und in Ewigkeit.

Schlussgebet

Herr, zu deiner Ehre feiern wir dieses Opfer. Es befreie uns vom Bösen und helfe uns, Tag für Tag das neue Leben sichtbar zu machen, das wir von dir empfangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.

 
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