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Gotteswort

13. Februar 2018


Dienstag der 6. Woche im Jahreskreis

Während Jakobus die rechte Sorgfalt anmahnt, warnt das heutige Evangelium nach Markus, dem die Erzählung über die Speisung der Viertausend vorangeht, vor falschen Sorgen.

Kyrie

Christus, du bist das Wort der Wahrheit. Herr, erbarme dich.
Du bist das Brot des Lebens. Christus, erbarme dich.
Du stillst den Hunger der Seele. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Gott, du liebst deine Geschöpfe, und es ist deine Freude, bei den Menschen zu wohnen. Gib uns ein neues und reines Herz, das bereit ist, dich aufzunehmen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Jak 1,12–18

Von der Versuchung

Glücklich der Mann, der in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten, der denen verheissen ist, die Gott lieben.

Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht in die Versuchung kommen, Böses zu tun, und er führt auch selbst niemand in Versuchung. Jeder wird von seiner eigenen Begierde, die ihn lockt und fängt, in Versuchung geführt. Wenn die Begierde dann schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt; ist die Sünde reif geworden, bringt sie den Tod hervor.

Lasst euch nicht irreführen, meine geliebten Brüder; jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt. Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien.

In Anfechtungen bestehen!

Jakobus beginnt mit einer Seligpreisung der Standhaftigkeit in Prüfungen. Kraft der Liebe zu Gott können wir uns bewähren und zum wahren Leben zu finden. Dagegen ist die kurzsichtige und egoistische Begierde eine Versuchung. Sie ist ein Nein zum Leben. Wer der Begierde folgt, überschätzt seine Geschöpflichkeit. Gott selber, der Schöpfer und Vater des ganzen Kosmos, steht ohne „wenn und aber“ für das wahre Leben ein. Den Weg zum Leben eröffnet er durch das „Wort der Wahrheit“, d. h. durch Christus und sein Evangelium.

Antwortspalm

Psalm 94,12–15.18–19


R: Selig des Mensch, den du erziehst, o Herr.


Wohl dem Mann, den du, Herr, erziehst,
den du mit deiner Weisung belehrst.
Du bewahrst ihn vor bösen Tagen,
bis man dem Frevler die Grube gräbt.

Ja, der Herr wird sein Volk nicht verstossen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.

Wenn ich sage: «Mein Fuss gleitet aus»,
dann stützt mich, Herr, deine Huld.
Mehren sich die Sorgen des Herzens,
so erquickt dein Trost meine Seele.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden bei ihm wohnen. Halleluja.

Evangelium

Mk 8,14–21

Warnung vor den Pharisäern und vor Herodes

Die Jünger hatten vergessen, bei der Abfahrt Brote mitzunehmen; nur ein einziges hatten sie dabei. Und er warnte sie: Gebt Acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes! Sie aber machten sich Gedanken, weil sie kein Brot bei sich hatten.

Als er das merkte, sagte er zu ihnen: Was macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr kein Brot habt? Begreift und versteht ihr immer noch nicht? Ist denn euer Herz verstockt? Habt ihr denn keine Augen, um zu sehen, und keine Ohren, um zu hören? Erinnert ihr euch nicht: Als ich die fünf Brote für die Fünftausend brach, wie viele Körbe voll Brotstücke habt ihr da aufgesammelt? Sie antworteten ihm: Zwölf. Und als ich die sieben Brote für die Viertausend brach, wie viele Körbe voll habt ihr da aufgesammelt? Sie antworteten: Sieben.

Da sagte er zu ihnen: Versteht ihr immer noch nicht?

Keine falschen Sorgen!

Nach dem Brotwunder kam es zu einer Auseinandersetzung mit Pharisäern (gestriges Evangelium). Wieder im Schiff spürt Jesus, dass auch die Jünger sein Geheimnis nicht begreifen. Kurz vorher, als kein Brot vorhanden war, hatte Jesus einer sehr grossen Volksmenge helfen können und zwar im Übermass. Im Boot fehlt jetzt ein Brot, und schon sind die Jünger wieder alarmiert. Sie verstehen nicht, dass in der Gegenwart Jesu niemand in Sorge sein muss. Er ist ja das Brot des Lebens. Die Jünger sind in Gefahr, in der Denkart der Pharisäer gefangen zu bleiben.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist Wort der Wahrheit und Brot des Lebens:

  • Erleuchte die Gläubigen, damit sie nicht falsche Sicherheiten suchen.
  • Stärke alle, die in Prüfungen und Nöten stehen, damit sie standhaft bleiben.
  • Steh den Forschern bei, damit sie uns helfen, die Schöpfung zu bewahren.
  • Hilf uns, den Mitmenschen in ihren Sorgen Mut zu machen.

Barmherziger Gott, ohne deine Gnade vermögen wir nichts; so stärke uns durch das Wort der Wahrheit und das Brot des Lebens. Im Heiligen Geist, durch Christus, unsern Herrn.

Schlussgebet

Gott, du Spender alles Guten, du hast uns das Brot des Himmels geschenkt. Erhalte in uns das Verlangen nach dieser Speise, die unser wahres Leben ist. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
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