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Gotteswort

13. November 2018


Dienstag der 32. Woche im Jahreskreis

Lesung und Evangelium sprechen vom Verhalten der Christen, besonders auch der Verantwortlichen in der Kirche. Das Verhalten soll zu einem Zeugnis werden für Christus. Es darf nicht als Leistung eingestuft werden, die eine Gegenleistung Gottes postulieren lässt. Christus ist selber Vorbild der Dienstbereitschaft. Er wurde verherrlicht.

Kyrie

Christus, in dir ist uns die Gnade Gottes erschienen. Herr, erbarme dich.
Du hast dich zum Diener aller gemacht. Christus erbarme dich.
Du bist unser Retter und Heiland. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Ewiger Gott. Dein Sohn hat unser Leben geteilt, hat Freude erfahren und Leid ertragen – wie wir. Gib, dass wir in guten und in bösen Tagen mit ihm verbunden bleiben. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Tit 2,1–8.11–14

Anweisungen für einzelne Stände – Gnade und christliches Leben

Verkünde, was der gesunden Lehre entspricht. Die älteren Männer sollen nüchtern sein, achtbar, besonnen, stark im Glauben, in der Liebe, in der Ausdauer. Ebenso seien die älteren Frauen würdevoll in ihrem Verhalten, nicht verleumderisch und nicht trunksüchtig; sie müssen fähig sein, das Gute zu lehren, damit sie die jungen Frauen dazu anhalten können, ihre Männer und Kinder zu lieben, besonnen zu sein, ehrbar, häuslich, gütig und ihren Männern gehorsam, damit das Wort Gottes nicht in Verruf kommt. Ebenso ermahne die jüngeren Männer, in allen Dingen besonnen zu sein. Gib selbst ein Beispiel durch gute Werke. Lehre die Wahrheit unverfälscht und mit Würde, mit gesunden, unanfechtbaren Worten; so wird der Gegner beschämt und kann nichts Schlechtes über uns sagen. Die Sklaven sollen ihren Herren gehorchen, ihnen in allem gefällig sein, nicht widersprechen, nichts veruntreuen; sie sollen zuverlässig und treu sein, damit sie in allem der Lehre Gottes, unseres Retters, Ehre machen.

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres grossen Gottes und Retters Christus Jesus. Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Glauben und Leben

Zuerst steht die Aufforderung, alles zu tun, um die wahre Lehre zu verkünden. Titus und die Gläubigen sollen besonders durch ein tadelloses Verhalten Zeugnis für den Glauben geben. Dann wird ein gutes Christenleben zurückgeführt auf seine Wurzel in Jesus. Er animiert durch sein Heilswerk und durch das Geschenk der christlichen Hoffnung.

Antwortspalm

Psalm 37,3–4.18.23.27.29


R: Die Rettung der Gerechten kommt vom Herrn.


Vertrau auf den Herrn und tu das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre Treue!
Freu dich innig am Herrn!
Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt.

Der Herr kennt die Tage der Bewährten,
ihr Erbe hat ewig Bestand.
Der Herr festigt die Schritte des Mannes,
er hat Gefallen an seinem Weg.

Meide das Böse und tu das Gute,
so bleibst du wohnen für immer.
Die Gerechten werden das Land besitzen
und darin wohnen für alle Zeiten.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Wer mich liebt, hält fest an meinem Wort. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden bei ihm wohnen. Halleluja.

Evangelium

Lk 17,7–10

Das Gleichnis vom unnützen Sklaven

Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken. Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Kein Lohnanspruch!

Das Gleichnis (Sondergut des Lukas) ist an die Apostel und über sie an die Gemeindeleiter gerichtet. Die pharisäische Haltung des Lohnanspruches vor Gott ist zu meiden. Als Vergleichspunkt wird die damals übliche Praxis genommen. Sklaven stehen als Leibeigene ihrem Herrn voll zur Verfügung ohne einen Rechtsanspruch auf Lohn oder Dank. Es darf kein Pochen auf Verdienste aus guten Taten geben. Auch ein Vorsteher der Gemeinde, der den Acker des Herrn „pflügt“, darf sich damit nicht brüsten. Der treue Knecht, der dem Beispiel Jesu folgt, wird selig gepriesen (Lk 12,37).

Fürbitten

Christus, in dir ist uns die Gnade Gottes erschienen. Wir bitten dich:

  • Für alle, die kirchliche Dienste erfüllen: Stärke sie in deinem Geist.
  • Für alle, die niedrige Arbeiten verrichten: Lass es ihnen nie am Respekt der andern fehlen.
  • Für alte Männer und Frauen: Mache sie zu einem Vorbild für ihre Brüder und Schwestern.
  • Für die Jugend dieses Dorfes: Führe sie auf ihrem Lebensweg.

Gott, du hast uns berufen, dich zu lieben und dir in unsern Brüdern und Schwestern zu dienen. Stärke uns in dieser Zeit und geleite uns in deine Ewigkeit. So bitten wir, im Heiligen Geist, durch Christus, unseren Herrn.

Schlussgebet

Wir danken dir, gütiger Gott, für die heilige Gabe, in der wir die Kraft von oben empfangen. Erhalte in uns deinen Geist und lass uns dir stets aufrichtig dienen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
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