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Gotteswort

18. September 2018


Dienstag der 24. Woche im Jahreskreis

Beide Lesungen sprechen heute von einem neuen Leben. Paulus erklärt den Getauften, dass sie sich nicht als Einzelgänger fühlen, sondern dass sie als Glieder des Leibes Christi leben sollen. Im Evangelium begegnet uns Jesus als Heiland, der sich in menschliche Not einfühlt und der zu neuem Leben führt, als alles verloren schien.

Hl. Lambert (g)

Bischof von Maastricht (Tongern), Glaubensbote in Brabant, Märtyrer

Lambert war Bischof von Maastricht. Er wurde vom merowingischen Hausmeier zeitweise ins Kloster Stablo verbannt. Lambert setzte sich für die Erneuerung des kirchlichen Lebens ein. Er wurde 705 von einem Adligen, gegen dessen Übergriffe er sich gewehrt hatte, ermordet.

Kyrie

Christus, du bist das Haupt der Kirche. Herr, erbarme dich.
Wir sind Glieder deines Leibes. Christus, erbarme dich.
Du führst uns zum Leben. Herr, erbarme dich.
 

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast uns im Sakrament der Taufe neues Leben geschenkt. Festige unsere Verbundenheit mit Christus, damit wir Früchte bringen, die bleiben, und die Freude des ewigen Lebens erlangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

1 Kor 12,12–14.27–31a

Der eine Leib und die vielen Glieder

Wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm.

So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede. Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, Wunder zu tun? Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? Reden alle in Zungen? Können alle solches Reden auslegen? Strebt aber nach den höheren Gnadengaben!

Verschiedene Gaben des Geistes

Der Glaube, dass wir durch Christus in einem neuen Bund mit Gott stehen, wird von Paulus mit dem Bild vom einen Leib Christi ausgedeutet. Christus ist das Haupt dieses Leibes. Die im Christusglauben Getauften sind Glieder dieses einen Leibes, denn sie sind beseelt vom einen und gleichen Geist, den Christus vom Vater her gebracht hat. Alle, welcher Herkunft oder Sprache, welchen Alters oder Geschlechtes, sind gleicher Würde in Christus, haben aber verschiedene Aufgaben zu erfüllen.

Antwortspalm

Psalm 100,2–5


R: Wir sind das Volk des Herrn, die Herde seiner Weide.


Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang
in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Ein grosser Prophet trat unter uns auf: Gott nahm sich seines Volkes an. Halleluja.

Evangelium

Lk 7,11–17

Die Auferweckung eines jungen Mannes in Naïn

Einige Zeit später ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine grosse Menschenmenge folgten ihm. Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht! Dann ging er zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf! Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück. Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein grosser Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen. Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum.
 

Jesu Sorge um eine Mutter

Nur Lukas schildert diese Totenerweckung. Für das damalige Verständnis wird damit Jesu Wirken als messianisches Handeln vorgestellt. „Gott hat sein Volk heimgesucht“ (Schlussbekenntnis des Volkes! – vgl. Lk 1,68.78) Jesus wird vom Volk als Prophet verstanden. Er ist grösser als Elija und nicht nur ein Vorläufer, denn er befiehlt mit Vollmacht. Mit ihm ist das Reich Gottes schon gegenwärtig. Der Evangelist selber nennt Jesus hier erstmals (nach der Weihnachtsbotschaft) „Herr“. Typisch für das Jesusbild des Lukas ist auch die mitleidende Zuwendung, die Jesus hier einer Witwe entgegenbringt und zwar zeichenhaft (Anfassen der Bahre). (Frisque; Schott)

Fürbitten

Christus, du nimmst dich im Namen Gottes der Menschen an:

  • Begleite Witwen und Waisen, wenn sie sich arm und einsam fühlen.
  • Sei den Eltern nahe, die sich um Leben und Zukunft der Kinder sorgen.
  • Vertiefe in dieser Eucharistiefeier unsere Bereitschaft, einander zu dienen.
  • Lass dein Antlitz allen leuchten, welche die Schwelle des Todes überschreiten.

Barmherziger Heiland, wir danken die für die Kraft deines Wortes und für die Gabe des Sakramentes. Dir sei Lob und Preis, jetzt und in Ewigkeit.

Schlussgebet

Herr, unser Gott, wir danken dir, dass du uns Anteil am Leib und Blut Christi gegeben hast. Lass nicht unser eigenes Streben Macht über uns gewinnen, sondern gib, dass die Wirkung dieses Sakramentes unser Leben bestimmt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
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